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Informationen der PSG Lähden:

Die PSG Lähden e.V. veranstaltet im 2 Jahres Turnus auch Spring- und Dressurturniere bis zur Klasse M. Neben dem Hauptaugenmerk auf den Fahrsport, versuchen wir jedes Jahr, auch unseren aktiven Reitern gerecht zu werden. Im Jahr 2016 wird es leider kein Reitturnier geben, jedoch im nächsten Jahr wieder.

Seit dem Jahr 2014 gibt für die kleinen "Reiter" Schnupperkurse auf der Reitanlange von Sabine Schnieders Wernken. Dieser Kurs ist für Kinder zwischen 4 - 10 Jahren und wird zahlreich besucht.

Bei Fragen oder Anregungen ist auch unsere Jugendwartin Liesa Voges Ansprechpartnerin.

 

 

PSG Laehden Reitplatz

Allgemeine Informationen:

Quelle: Wikipedia

Im Unterschied zum touristischen Reiten, das in der Reitersprache auch als "Sich vom Pferde tragen lassen" umschrieben wird, ist Reitsport als eine aktive Betätigung zu verstehen: Beim sportlichen Reiten sitzt der Reiter nicht passiv auf dem Pferd, sondern geht aktiv mit der Bewegung des Pferdes mit und beeinflusst sie willentlich. Das Pferd wird dabei, etwa durch Gewichtsverlagerung, Schenkeldruck und Zügelführung, durch sogenannte Hilfen, geführt. Der Reiter, nicht das Pferd, bestimmt Tempo, Richtung, Gangart der gemeinsamen Bewegung. Die Stimme ist ein Hilfsmittel, das bei Dressurturnieren nicht zulässig ist. Weitere Hilfsmittel sind Gerte, Kandare und Sporen. Eine Besonderheit im Reitsport ist, dass es, mit Ausnahme des Voltigierbereichs, keine Geschlechtertrennung gibt. Es treten Frauen und Männer gleichgestellt gegeneinander an. Auch bei den Tieren gibt es keine Unterscheidung hinsichtlich Rasse und Geschlecht. Die Pferde werden jedoch, abhängig von der Größe, in Ponys und Pferde unterteilt: bis 1,48 m Pony, größer als 1,48 m Pferd. Die olympischen Reitsportdisziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit sind die einzigen olympischen Sportarten, die so ausgetragen werden. In Deutschland gibt es schätzungsweise 1,6 Millionen Reiter (Stand 2006).

Dressurreiten

 
 
Trakehner in der Dressur

Die Dressurarbeit ist der Grundstock zur Ausübung aller Reitdisziplinen. Eine Dressur ist eine Aus- und Weiterbildung des Pferdes und seiner natürlichen Bewegungen. Sie beginnt mit dem Anreiten des jungen Pferdes und endet nach Durchlaufen der Ausbildungsskala, im Abprüfen der vollendeten Versammlung durch perfektes Ausführen aller bekannten Dressurlektionen. Beim Anreiten sorgt der Reiter dafür, dass das Pferd unter seinem Gewicht ins Gleichgewicht kommt, dass es lernt, geradeaus und auf gebogenen Linien in allen drei Grundgangarten geradegerichtet zu gehen, sowie die Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfen des Reiters zu verstehen und die verschiedenen Lektionen auszuführen. Dabei steht die professionelle, artgerechte und pferdeschonende Gymnastizierung im Vordergrund. Nur ein gut durchgymnastiziertes und durchlässiges (d. h. auf alle Hilfen gut reagierendes Pferd) kann ein zuverlässiger, leistungsfähiger und gesunder Partner im Sport werden. Die verschiedenen Schwierigkeitsstufen (In Deutschland: E - Einsteiger, A - Anfänger, L - Leicht, M - Mittelschwer, S - Schwer, in Österreich: A - Anfänger, L - Leicht, LM - Übergangsklasse, M - Mittelschwer und S - Schwer) enthalten bestimmte, sich steigernde Lektionen und Aufgaben, wobei jedes Gebrauchspferd mindestens den Anforderungen einer A-Dressur entsprechen sollte. In jeder Klasse präsentiert sich die gelernte und bestehende Harmonie zwischen Reiter und Pferd im Ausführen der verschiedenen Dressurlektionen. Dressurreiten ist olympische Disziplin, ausgetragen in der Klasse Grand Prix, Grand Prix Spezial und Grand Prix Kür. Die Mannschaftswertung erfolgt durch Summierung der Ergebnisse der drei besten Reiter jeder Mannschaft im Grand Prix, die Einzelwertung durch Summierung der Ergebnisse der drei Teilprüfungen jedes Reiters. Die Kür zur Musik ist ein Publikumsmagnet und wird immer bedeutender in allen Klassen. Seit der Weltmeisterschaft im Jahr 2006 werden die Einzelwertungen in zwei Kategorien bewertet - 1) der Einzelmeister/in im Grand Prix Special und 2) Der Einzelmeister/in in der Kür.

Springreiten

 
Parcours-Besichtigung
 
Sprung über Wassergraben

Springreiten ist das Überwinden von Hindernissen zu Pferde. Es erfordert vom Reiter viel Geschicklichkeit, Balance, Rhythmusgefühl und präzise Einwirkung der Reiterhilfen, um ein Pferd korrekt über Hindernisse zu reiten. Die Schwierigkeit beim Springreiten besteht darin, ein Pferd an den Sprung so heran zu reiten, dass das Pferd beim Absprung eine optimale Flugkurve entwickeln kann. Das Pferd darf also nicht zu nah am Hindernis abspringen, und auch nicht in zu großer Entfernung. Als Faustregel gilt, dass der Abstand vom Hindernis beim Absprung etwa der Höhe des Hindernisses entsprechen sollte. Das heißt bei einer Hindernishöhe von 1,20 Meter sollte das Pferd etwa 1,20 Meter vor dem Hindernis abspringen können. Es gibt feste Hindernishöhen für die bestimmten Klassen, dabei dürfen 20 Prozent der Sprünge in einem Parcours bis zu 10 Zentimeter erhöht werden. Auch werden bei der Linienführung des Parcours bei höheren Klassen zunehmende Anforderungen an die Rittigkeit des Pferdes und die taktische Übersicht des Reiters gestellt.

Klassen und entsprechende Höhen / Weiten von Springprüfungen in Deutschland:

  • E-Springen (Eingangsstufe): 0,80–0,90 m / 0,75–1,05 m
  • A*-Springen (Anfangsstufe): 0,90–1,00 m / 0,85–1,15 m
  • A**-Springen (Anfangsstufe): 1,00–1,10 m / 0,95–1,25 m
  • L-Springen (Leicht): 1,10–1,20 m / 1,05–1,35 m
  • M*-Springen (Mittelschwer): 1,20–1,30 m / 1,15–1,30 m
  • M**-Springen (Mittelschwer): 1,30–1,40 m / 1,25–1,55 m
  • S*-Springen (Schwer): 1,35–1,45 m / beliebig
  • S**-Springen (Schwer): 1,40–1,50 m / beliebig
  • S***-Springen (Schwer): 1,45–1,60 m / beliebig
  • S****-Springen (Schwer): 1,50–1,60 m / beliebig

Ausnahme Triplebarre Weite + 50 cm